JPG, PNG, PDF oder Vektordatei? Wir zeigen dir, welches Format du für dein Werbemittel brauchst.
Du hast dein Logo fertig, dein Design steht und jetzt möchtest du dein individuelles Werbemittel bestellen. Dann kommt plötzlich eine Frage, die viele erstmal ins Grübeln bringt:
„Welches Dateiformat brauchst du für den Druck?“
JPG? PNG? PDF? SVG? EPS? AI? TIFF?
Und dann ist da noch diese eine Datei, von der alle sprechen: die Vektordatei.
Aber was genau ist eine Vektordatei eigentlich? Warum wird sie bei Logos so gerne verwendet? Und warum kann ein JPG auf dem Bildschirm scharf aussehen, beim Druck aber plötzlich Probleme machen?
Wir von giveaways.at zeigen dir, welche gängigen Bildformate es gibt, worin die Unterschiede liegen und welches Format sich für dein Werbemittel besonders gut eignet.
Warum ist das Dateiformat für Werbemittel überhaupt wichtig?
Das Dateiformat entscheidet unter anderem darüber, wie dein Motiv gespeichert wird und wie flexibel es später verwendet werden kann.
Ein Logo auf einem Bildschirm ist zunächst nur eine Darstellung. Für den Druck muss die Produktionssoftware aber mit den Informationen in deiner Datei arbeiten können.
Hier kommt der wichtigste Unterschied ins Spiel:
Rastergrafiken bestehen aus Pixeln. Vektorgrafiken bestehen aus mathematisch beschriebenen Linien, Kurven und Flächen.
Eine Vektordatei kann dadurch ohne den typischen Qualitätsverlust einer Rastergrafik vergrößert oder verkleinert werden. Genau deshalb ist sie für Logos, Schriftzüge und grafische Elemente besonders interessant.
Stell dir vor, dein Firmenlogo soll einmal auf einem kleinen Kugelschreiber und später auf einem großen Banner verwendet werden.
Bei einer guten Vektordatei kann dasselbe Motiv für unterschiedliche Größen angepasst werden. Das macht sie zu einer besonders flexiblen Ausgangsbasis für Werbemittel.
Was ist der Unterschied zwischen Raster und Vektor?
Um die verschiedenen Dateiformate richtig einzuordnen, musst du zunächst zwei Grundarten kennen.
Rastergrafiken
Rastergrafiken bestehen aus Pixeln.
Zu den bekanntesten Rasterformaten gehören:
- JPG
- PNG
- GIF
- TIFF
- BMP
- PSD
- WebP
- HEIC
Bei einer Rastergrafik ist die Anzahl der vorhandenen Pixel entscheidend.
Wird ein kleines Bild sehr stark vergrößert, müssen die vorhandenen Bildinformationen auf eine größere Fläche verteilt werden. Dadurch können einzelne Pixel sichtbar werden und das Motiv wirkt unscharf.
Vektorgrafiken
Eine Vektordatei funktioniert anders.
Hier wird das Motiv über mathematisch definierte Formen beschrieben. Deshalb ist eine Vektordatei grundsätzlich unabhängig von einer festen Pixelauflösung.
Typische Vektorformate sind:
- AI
- EPS
- SVG
- PDF mit enthaltenen Vektorelementen
Adobe führt AI, PDF, EPS und SVG als wichtige Formate für Illustrator auf. Dabei ist wichtig: PDF ist nicht automatisch eine Vektordatei. Eine PDF kann auch Rasterbilder enthalten.

Was ist eine Vektordatei?
Eine Vektordatei speichert ein Motiv nicht als Ansammlung einzelner Bildpunkte. Stattdessen werden Formen über sogenannte Pfade beschrieben.
Vereinfacht gesagt weiß die Datei beispielsweise:
„Hier beginnt eine Linie.“
„Diese Kurve führt an diesen Punkt.“
„Diese Fläche hat diese Farbe.“
Dadurch kann das Motiv mathematisch neu berechnet werden, wenn du es größer oder kleiner machst.
Eine Vektordatei eignet sich deshalb besonders gut für:
- Firmenlogos
- Schriftzüge
- Icons
- Illustrationen
- geometrische Formen
- einfache grafische Motive
- Symbole
- Vereinslogos
Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Grafik automatisch eine Vektordatei ist, nur weil sie scharf aussieht.
Ein PNG kann beispielsweise auf deinem Bildschirm gestochen scharf wirken und trotzdem eine reine Rastergrafik sein.

Die wichtigsten Bildformate im Überblick
| Format | Art | Besonders geeignet für | Für Werbemittel |
|---|---|---|---|
| JPG | Raster | Fotos | bedingt |
| PNG | Raster | Logos und Grafiken mit Transparenz | gut, abhängig von Auflösung |
| GIF | Raster | einfache Animationen | eher nicht |
| TIFF | Raster | hochwertige Fotos | sehr gut |
| BMP | Raster | einfache Pixelgrafiken | selten |
| PSD | Raster | Photoshop Dateien | abhängig vom Produktionsprozess |
| WebP | Raster | Web und digitale Inhalte | eher nicht |
| HEIC | Raster | Smartphone Fotos | vorher umwandeln sinnvoll |
| AI | Vektor | Logos und Illustrationen | sehr gut |
| EPS | Vektor | klassische Druckdaten | gut, je nach Workflow |
| SVG | Vektor | Web, Logos und Icons | abhängig vom Produktionssystem |
| Vektor und Raster möglich | fertige Druckdaten | sehr gut |
Die Tabelle zeigt bereits: Das beste Format hängt immer davon ab, was du produzieren möchtest.
JPG: Perfekt für Fotos, nicht ideal für jedes Logo
JPG oder JPEG ist wahrscheinlich das bekannteste Bildformat. Es eignet sich besonders gut für Fotos und realistische Bildmotive. Die Dateien können relativ klein gehalten werden, weil JPG mit verlustbehafteter Komprimierung arbeitet.
Für ein hochwertiges Foto auf einem Werbemittel kann ein entsprechend großes und hochwertiges JPG durchaus geeignet sein. Bei einem Firmenlogo sieht es anders aus. Wenn dein Logo nur als kleines JPG vorliegt und später stark vergrößert werden soll, kann die Qualität darunter leiden.
Eine Vektordatei wäre hier meistens die bessere Ausgangsbasis.
Gut geeignet für JPG:
- Fotos
- Produktbilder
- realistische Motive
- fotografische Hintergründe
- großflächige Bildmotive mit ausreichend hoher Auflösung
Weniger gut geeignet für JPG:
- Logos mit feinen Linien
- kleine Schrift
- grafische Symbole
- Motive, die stark vergrößert werden müssen
- transparente Logos
PNG: Praktisch für Logos mit transparentem Hintergrund
PNG ist ebenfalls eine Rastergrafik. Der große Vorteil gegenüber JPG ist die Möglichkeit, Transparenz zu speichern. Das kann beispielsweise bei einem Logo hilfreich sein, wenn kein weißer Hintergrund gewünscht ist.
PNG verwendet eine verlustfreie Komprimierung und kann deshalb für bestimmte Grafiken eine gute Wahl sein.
Aber auch hier gilt: PNG macht aus einer kleinen Grafik keine druckfähige Großdatei.
Ein 500 Pixel breites Logo bleibt auch als PNG 500 Pixel breit. Wenn du dagegen eine ausreichend große PNG Datei besitzt, kann sie für bestimmte Werbemittel und Druckverfahren durchaus geeignet sein.
Eine Vektordatei bleibt bei einem klassischen Logo trotzdem meist die flexiblere Lösung.
Gut geeignet für PNG:
- Logos mit transparentem Hintergrund
- Grafiken mit wenigen Farben
- Icons und Symbole
- digitale Anwendungen
- Webgrafiken
- Motive, bei denen Transparenz benötigt wird
Weniger gut geeignet für PNG:
- sehr große Druckmotive bei geringer Auflösung
- Fotos, bei denen eine möglichst kleine Dateigröße wichtig ist
- Logos, die in vielen unterschiedlichen Größen benötigt werden
- Motive, die nur in einer sehr kleinen Pixelgröße vorliegen
TIFF: Hochwertige Rasterdaten für den Druck
TIFF gehört zu den etablierten Formaten für hochwertige Rasterbilder. Das Format kann sehr detailreiche Bildinformationen speichern und wird deshalb häufig für professionelle Druckanwendungen verwendet.
Wenn du beispielsweise ein Foto auf ein größeres Werbemittel bringen möchtest, kann eine hochwertige TIFF Datei sinnvoll sein.
Für ein einfaches Logo brauchst du allerdings nicht automatisch TIFF. Hier ist eine Vektordatei in vielen Fällen praktischer, weil das Logo unabhängig von einer festen Pixelgröße skaliert werden kann.
Gut geeignet für TIFF:
- hochwertige Fotos
- detailreiche Bildmotive
- großformatige Rasterbilder
- professionelle Druckanwendungen
- Bilder, bei denen eine hohe Bildqualität wichtig ist
Weniger gut geeignet für TIFF:
- einfache Logos
- kleine Webgrafiken
- animierte Inhalte
- Dateien, die möglichst klein sein sollen
- skalierbare grafische Elemente
GIF: Bekannt aus dem Internet
GIF kennst du wahrscheinlich von animierten Bildern und kurzen Internetgrafiken. Das Format kann Animationen darstellen und eignet sich für bestimmte digitale Anwendungen.
Für hochwertige Druckdaten ist GIF allerdings normalerweise keine erste Wahl. Die begrenzte Farbpalette macht es für viele professionelle Druckmotive ungeeignet.
Wenn dein Logo nur als GIF vorliegt, solltest du deshalb möglichst nach einer anderen Originaldatei suchen. Eine Vektordatei wäre für ein Logo wesentlich sinnvoller.
Gut geeignet für GIF:
- einfache Animationen
- kurze animierte Grafiken
- einfache digitale Grafiken
- kleine Webanimationen
Weniger gut geeignet für GIF:
- hochwertige Druckdaten
- Fotos
- farbintensive Motive
- Logos mit vielen Farbverläufen
- professionelle Werbemittelproduktion
BMP: Ein eher selten genutztes Format
BMP steht für Bitmap und gehört zu den klassischen Rasterformaten. Das Format speichert Bildinformationen vergleichsweise direkt und kann dadurch große Dateien erzeugen.
In modernen Produktionsabläufen spielen BMP Dateien eine deutlich kleinere Rolle als JPG, PNG oder TIFF. Wenn du ein Motiv als BMP besitzt, kann die Datei je nach Produktionssystem trotzdem verarbeitet werden. Für die Erstellung neuer Druckdaten würde man normalerweise eher auf ein moderneres Format zurückgreifen.
Gut geeignet für BMP:
- einfache Rastergrafiken
- ältere Software und Systeme
- einfache Bilddaten ohne besondere Komprimierungsanforderungen
Weniger gut geeignet für BMP:
- professionelle Druckdaten
- große Fotomotive
- Webgrafiken
- Logos, die flexibel skaliert werden müssen
- moderne Workflows mit möglichst kleinen Dateien
PSD: Die Photoshop Datei
PSD ist das native Dateiformat von Adobe Photoshop. Der große Vorteil einer PSD Datei liegt in den Ebenen. Fotos, Texte, Hintergründe und andere Elemente können getrennt voneinander gespeichert und bearbeitet werden.
Das ist für die Gestaltung sehr praktisch.
Eine PSD Datei ist allerdings nicht automatisch eine Vektordatei. Photoshop kann zwar auch Vektorinformationen enthalten, trotzdem handelt es sich bei PSD grundsätzlich um ein Photoshop Arbeitsformat.
Wenn du ein Logo in Photoshop erstellt hast, solltest du deshalb prüfen, ob die darin enthaltenen Elemente tatsächlich als Vektoren angelegt wurden.
Gut geeignet für PSD:
- bearbeitbare Photoshop Projekte
- mehrteilige Grafiken
- Fotos mit mehreren Ebenen
- kreative Layouts
- Dateien, die später noch bearbeitet werden sollen
Weniger gut geeignet für PSD:
- fertige Druckdaten ohne weitere Bearbeitung
- einfache Logos
- Webgrafiken
- Produktionsdaten, wenn keine Photoshop Bearbeitung benötigt wird
- Logos, die als echte Vektoren benötigt werden
AI: Das Arbeitsformat für Illustrator
AI steht für Adobe Illustrator und ist das native Arbeitsformat von Illustrator. Wenn eine Agentur dein Logo professionell in Illustrator erstellt hat, liegt die Originaldatei häufig als AI Datei vor.
Eine AI Datei kann Vektorobjekte, Ebenen, Texte und weitere bearbeitbare Elemente enthalten.
Für dein Unternehmen bedeutet das:
Bewahre die originale AI Datei deines Logos unbedingt auf.
Selbst wenn du sie nicht täglich benötigst, kann sie später für neue Werbemittel sehr wertvoll sein.
Gut geeignet für AI:
- Firmenlogos
- Vektorgrafiken
- Illustrationen
- komplexe grafische Elemente
- mehrfarbige Logos
- professionelle Weiterbearbeitung
- Werbemittel, die in unterschiedlichen Größen produziert werden sollen
Weniger gut geeignet für AI:
- Fotos
- einfache Webgrafiken
- Dateien, die direkt im Browser verwendet werden sollen
- fertige Dateien, bei denen keine weitere Bearbeitung notwendig ist
EPS: Der Klassiker für professionelle Druckdaten
EPS steht für Encapsulated PostScript. Das Format wurde lange Zeit sehr häufig für Logos und professionelle Druckdaten verwendet. Auch heute kann eine EPS Datei in bestimmten Produktionsabläufen noch sinnvoll sein.
Wenn dein Logo bereits als EPS vorliegt, solltest du die Datei trotzdem behalten. Für neue Druckdaten ist je nach Produktionsprozess häufig eine geeignete PDF oder die ursprüngliche AI Datei die bessere Wahl.
Gut geeignet für EPS:
- Logos
- Vektorgrafiken
- Illustrationen
- klassische Druckworkflows
- professionelle Produktionsdaten
- ältere Produktionssysteme
Weniger gut geeignet für EPS:
- moderne Webanwendungen
- Fotos
- Animationen
- digitale Inhalte
- Workflows, die speziell auf PDF oder SVG ausgelegt sind
SVG: Der Vektor für digitale Anwendungen
SVG steht für Scalable Vector Graphics. Das Format ist eine Vektordatei und wird besonders häufig für Websites, Icons und digitale Grafiken verwendet.
Ein großer Vorteil: SVG Grafiken können auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen scharf dargestellt werden.
Für Websites ist SVG deshalb hervorragend geeignet.
Bei Werbemitteln solltest du allerdings darauf achten, welche Formate der jeweilige Produktionsprozess unterstützt. Eine Vektordatei im SVG Format ist nicht automatisch für jede Druckmaschine oder jedes Veredelungsverfahren die richtige Wahl.
Gut geeignet für SVG:
- Websites
- Logos für digitale Anwendungen
- Icons
- Illustrationen
- responsive Grafiken
- digitale Benutzeroberflächen
Weniger gut geeignet für SVG:
- klassische Fotomotive
- hochwertige Rasterbilder
- Produktionsprozesse, die SVG nicht unterstützen
- Werbemittel, bei denen ein anderes Druckformat vorgegeben ist
PDF: Das vielseitige Format für Druckdaten
PDF ist wahrscheinlich eines der wichtigsten Formate, wenn es um fertige Druckdaten geht.
Eine PDF kann sowohl Vektorgrafiken als auch Rasterbilder enthalten. Dadurch lassen sich komplette Layouts mit Texten, Bildern und grafischen Elementen in einer Datei weitergeben.
Das macht PDF besonders praktisch für professionelle Druckworkflows.
Aber Vorsicht:
Eine PDF ist nicht automatisch eine Vektordatei.
Wenn du beispielsweise ein kleines JPG in ein PDF einfügst, bleibt das darin enthaltene Motiv ein Rasterbild. Eine PDF mit echten Vektorelementen kann dagegen sehr hochwertige Druckdaten enthalten.
Deshalb sollte man nicht nur auf die Endung „.pdf“ schauen, sondern auch darauf, wie die Datei aufgebaut ist.
Gut geeignet für PDF:
- fertige Druckdaten
- mehrseitige Dokumente
- Layouts mit Text und Bildern
- Druckdaten mit Vektorgrafiken
- professionelle Weitergabe von Produktionsdaten
- druckfertige Layouts
Weniger gut geeignet für PDF:
- reine Fotos ohne weiteren Layoutkontext
- Webgrafiken
- animierte Inhalte
- Dateien, bei denen eine einzelne Bilddatei benötigt wird
- PDFs, deren Inhalte nur aus niedrig aufgelösten Rasterbildern bestehen
Eine Vektordatei funktioniert anders als eine klassische Rastergrafik. Statt aus einzelnen Pixeln besteht eine Vektorgrafik aus mathematisch beschriebenen Linien, Kurven und Formen.
Dadurch kann ein Logo deutlich vergrößert oder verkleinert werden, ohne dass es durch die Skalierung automatisch unscharf wird.
Gerade bei Werbemitteln ist das ein großer Vorteil. Dein Firmenlogo kann heute auf einem Kugelschreiber und morgen auf einem großen Banner benötigt werden. Mit einer guten Vektordatei lässt sich das Motiv flexibel an unterschiedliche Größen anpassen.
Gut geeignet für eine Vektordatei:
- Firmenlogos
- Schriftzüge
- Icons
- Illustrationen
- grafische Symbole
- Werbemittel mit unterschiedlichen Druckgrößen
- Motive, die ohne Qualitätsverlust vergrößert werden sollen
Weniger gut geeignet für eine Vektordatei:
- klassische Fotos
- fotorealistische Motive
- komplexe Bildaufnahmen
- fotografische Hintergründe
Unser Tipp von giveaways.at:
Wenn du dein Firmenlogo professionell erstellen lässt, lass dir möglichst immer die Originaldatei als Vektordatei geben. Am besten bewahrst du die AI oder eine geeignete PDF zusätzlich auf. So bist du für zukünftige Werbeartikel, Druckprojekte und unterschiedliche Produktionsverfahren bestens vorbereitet.
Welches Dateiformat eignet sich für den Druck?
Jetzt wird es praktisch.
Wenn du dein Logo oder Motiv für ein Werbemittel vorbereitest, kannst du dich grundsätzlich an dieser Orientierung halten:
Für Logos und grafische Motive
Am besten:
- AI
- EPS
- SVG
- PDF mit echten Vektorelementen
Hier ist eine Vektordatei besonders sinnvoll.
Für Fotos
Gut geeignet:
- TIFF
- hochwertiges JPG
- je nach Anwendung auch PNG
Bei Fotos spielt die Auflösung eine entscheidende Rolle.
Für fertige Layouts
Häufig sinnvoll:
- druckfähige PDF
Welche konkrete PDF Variante benötigt wird, hängt vom jeweiligen Druckverfahren und Produktionsprozess ab.
Warum ist eine Vektordatei für Logos so praktisch?
Stell dir vor, dein Firmenlogo soll auf fünf verschiedene Werbemittel.
Ein T-Shirt.
Eine Trinkflasche.
Eine Tragetasche.
Ein Handtuch.
Und vielleicht später noch ein großes Eventbanner.
Diese Produkte haben völlig unterschiedliche Größen und Druckflächen.
Eine Vektordatei kann hier besonders flexibel eingesetzt werden, weil das Motiv ohne den typischen Qualitätsverlust beim Vergrößern und Verkleinern angepasst werden kann.
Genau deshalb solltest du dein Logo nach Möglichkeit immer als Vektordatei aufbewahren.
Was bedeutet Auflösung bei Rasterbildern?
Bei Rasterbildern spielt die Auflösung eine wichtige Rolle.
Sie beschreibt vereinfacht gesagt, wie viele Bildinformationen vorhanden sind.
Du hast vielleicht schon einmal von DPI gehört. Die Abkürzung steht für Dots per Inch und wird häufig im Zusammenhang mit Druckauflösungen verwendet.
Eine häufig verwendete Orientierung für hochwertige Druckbilder sind 300 dpi. Die tatsächlich benötigte Auflösung hängt aber immer von der Größe des Motivs und vom Betrachtungsabstand ab.
Ein kleines Bild für einen kleinen Druckbereich benötigt andere Voraussetzungen als ein großes Foto auf einem Banner.
Bei einer Vektordatei spielt diese feste Pixelauflösung dagegen nicht dieselbe Rolle.
Nicht nur das Dateiformat ist wichtig. Auch das Farbmodell kann bei Druckdaten eine Rolle spielen.
RGB steht für Rot, Grün und Blau und wird vor allem für digitale Darstellungen verwendet.
CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key beziehungsweise Schwarz und wird im klassischen Vierfarbdruck verwendet.
Dadurch können Farben auf einem Bildschirm anders aussehen als später auf einem gedruckten Werbemittel.
Bei professionellen Druckdaten solltest du deshalb immer die Vorgaben des jeweiligen Produktionsverfahrens beachten.

Was passiert, wenn du nur ein JPG deines Logos hast?
Das ist überhaupt kein Grund zur Panik.
Viele Unternehmen haben ihr Logo zunächst nur als JPG oder PNG abgespeichert.
Als Erstes solltest du prüfen, ob du noch eine Originaldatei besitzt.
Vielleicht wurde das Logo von einer Agentur erstellt. Vielleicht liegt es auf einem alten Rechner oder in einem Branding Ordner.
Suche nach Dateien mit den Endungen:
- AI
- EPS
- SVG
Wenn du keine solche Datei findest, kann dein Logo unter Umständen nachträglich vektorisiert werden.
Dabei wird das vorhandene Motiv neu als Vektorgrafik aufgebaut.
Das funktioniert besonders gut bei klaren Logos, einfachen Formen und Schriftzügen.
Bei komplexen Fotos ist eine Vektorisierung dagegen nicht sinnvoll.
Kann man ein JPG einfach in eine Vektordatei umwandeln?
Technisch kann ein JPG nachgezeichnet und vektorisiert werden.
Aber wichtig ist: Das einfache Speichern eines JPG als SVG oder EPS macht daraus noch keine echte Vektorgrafik.
Wenn du ein JPG in Illustrator öffnest und anschließend als EPS speicherst, kann das ursprüngliche Pixelbild weiterhin als Rasterbild in der Datei enthalten sein.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Eine echte Vektordatei enthält die entsprechenden Vektorpfade und nicht nur ein eingebettetes Pixelbild.
Welche Datei solltest du für dein Werbemittel schicken?
Wenn dein Logo als Vektordatei vorhanden ist, ist das in vielen Fällen eine sehr gute Ausgangsbasis.
Wenn du ein fertiges Layout vorbereitet hast, kann eine entsprechend angelegte PDF sinnvoll sein.
Wenn du ein Foto verwenden möchtest, kommt es auf die Bildqualität und das gewünschte Werbemittel an.
Und wenn du unsicher bist, solltest du dich immer an den konkreten Anforderungen des jeweiligen Produkts und Druckverfahrens orientieren.
Denn ein T-Shirt wird anders bedruckt als eine Trinkflasche. Eine Gravur funktioniert anders als ein vollflächiger Textildruck.
Das bedeutet auch: Es gibt nicht die eine perfekte Datei für jedes Werbemittel.
Die wichtigsten Formate einfach erklärt
Wenn du dir nicht alle technischen Details merken möchtest, hilft diese kurze Zusammenfassung:
- JPG: Besonders gut für Fotos.
- PNG: Praktisch für Grafiken mit Transparenz.
- TIFF: Hochwertiges Rasterformat für Druckbilder.
- GIF: Vor allem für einfache digitale Animationen.
- PSD: Bearbeitbare Photoshop Datei.
- AI: Bearbeitbare Illustrator Datei und häufig eine sehr gute Ausgangsbasis für Vektorgrafiken.
- EPS: Bewährtes Format für Vektorgrafiken und bestimmte Druckworkflows.
- SVG: Vektordatei, besonders für digitale Anwendungen.
- PDF: Sehr vielseitig und häufig für fertige Druckdaten geeignet.
Und wenn es um dein Firmenlogo geht, gilt als einfache Faustregel:
Wenn möglich, bewahre immer eine Vektordatei deines Logos auf.
Welche Formate solltest du von deinem Logo aufbewahren?
Wenn du dein Firmenlogo professionell erstellen lässt, solltest du dir idealerweise die Originaldateien geben lassen.
Eine sinnvolle Sammlung kann beispielsweise enthalten:
- AI als bearbeitbare Originaldatei
- PDF für verschiedene Druckanwendungen
- SVG für digitale Anwendungen
- PNG mit transparentem Hintergrund
- JPG für einfache digitale Zwecke
Eine EPS Datei kann je nach bestehendem Produktionsworkflow ebenfalls sinnvoll sein.
So hast du für unterschiedliche Anwendungen immer eine passende Datei zur Verfügung.

Fazit: Die richtige Datei für dein Werbemittel
Das richtige Dateiformat kann einen großen Unterschied machen, wenn du dein individuelles Werbemittel gestalten möchtest.
Für Logos, Schriftzüge und grafische Motive ist eine Vektordatei besonders praktisch. Sie kann flexibel skaliert werden und eignet sich deshalb für viele unterschiedliche Anwendungen.
Für Fotos und realistische Motive sind hochwertige Rasterformate wie JPG oder TIFF häufig die bessere Wahl. PNG ist besonders praktisch, wenn Transparenz benötigt wird. Für fertige Drucklayouts kommt häufig PDF zum Einsatz.
Wichtig ist dabei immer, dass du nicht nur auf die Dateiendung schaust. Eine PDF kann beispielsweise sowohl hochwertige Vektordaten als auch ein kleines Pixelbild enthalten.
Unser Tipp von giveaways.at:
Bewahre dein Firmenlogo immer in seiner ursprünglichen, bearbeitbaren Version auf. So kannst du es später flexibel für unterschiedliche Werbemittel, Druckverfahren und Größen einsetzen.
Denn egal ob T-Shirt, Trinkflasche, Tasche, Kugelschreiber oder Eventbanner: Mit einer guten Ausgangsdatei bist du für viele Anwendungen bestens vorbereitet.
Du hast dein Logo bereits als Vektordatei vorliegen?
Perfekt! Dann kannst du direkt loslegen und dein individuelles Werbemittel gestalten.
Bei giveaways.at findest du zahlreiche Produkte, die du mit deinem eigenen Logo und Design personalisieren kannst. Lade deine Grafik hoch, probiere verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten aus und entwickle dein individuelles Werbemittel.
Dein Logo ist bereit. Jetzt fehlt nur noch das passende Produkt.
Eine Vektordatei speichert grafische Elemente über mathematisch definierte Linien, Kurven und Flächen. Dadurch können Vektorgrafiken ohne den typischen Qualitätsverlust beim Vergrößern skaliert werden.
Zu den gängigen Vektorformaten gehören AI, EPS und SVG. Auch PDF Dateien können Vektorelemente enthalten.
Nein. JPG ist eine Rastergrafik und besteht aus Pixeln.
Nein. PNG ist ebenfalls ein Rasterformat. Es kann allerdings Transparenz speichern und eignet sich für bestimmte grafische Anwendungen.
Nicht automatisch. Eine PDF kann Vektorelemente, Rasterbilder oder eine Kombination aus beidem enthalten.
Für ein Firmenlogo ist eine Vektordatei wie AI, EPS, SVG oder eine entsprechend angelegte PDF besonders praktisch.
Für hochwertige Fotos kommen beispielsweise TIFF oder ein hochwertiges JPG infrage. Entscheidend sind die Auflösung, die Größe und die Anforderungen des jeweiligen Druckverfahrens.
Wenn dein Logo als Rastergrafik vorliegt, besitzt es eine feste Anzahl an Pixeln. Wird es zu stark vergrößert, reichen die vorhandenen Bildinformationen möglicherweise nicht mehr aus. Eine Vektordatei kann dagegen ohne diesen typischen Skalierungsverlust vergrößert werden.
Ein JPG kann vektorisiert werden. Dabei wird das Motiv anhand der vorhandenen Vorlage neu als Vektorgrafik aufgebaut. Einfaches Speichern eines JPG in einem Vektorformat macht daraus allerdings keine echte Vektordatei.
AI ist das native Arbeitsformat von Adobe Illustrator und eignet sich besonders für die Bearbeitung von Illustrator Dateien. SVG ist ebenfalls ein Vektorformat und wird besonders häufig für digitale Anwendungen verwendet.
Beide Formate sind Rastergrafiken. JPG verwendet verlustbehaftete Komprimierung und eignet sich besonders für Fotos. PNG kann verlustfrei komprimieren und unterstützt Transparenz.
Ja, hochwertige TIFF Dateien können sich besonders für fotografische Druckmotive eignen. Bei Logos ist eine Vektordatei jedoch häufig die flexiblere Ausgangsbasis.
Nicht unbedingt. Eine gute Vektordatei kann für viele unterschiedliche Werbemittel angepasst werden. Je nach Produkt und Druckverfahren können aber unterschiedliche Exportformate oder technische Anforderungen gelten.
Für Logos und grafische Motive ist eine Vektordatei meistens die bessere Wahl. Für Fotos eignet sich dagegen eine hochwertige Rasterdatei wie JPG oder TIFF.